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31. Oktober 2011

Daniel Renkonen: Neue Notstromaggregate an den Standorten Philippsburg und Neckarwestheim können „Super-Gau“ verhindern

Grüne: Sicherheit in Atomkraftwerken des Landes verbessert

Renkonen, Daniel

Nach Ansicht der grünen Landtagsfraktion ist die Sicherheit der beiden baden-württembergischen Atomkraftwerke Philippsburg und Neckarwestheim weiter verbessert worden. „Dies ist vor allem darauf zurück zu führen, dass der Betreiber EnBW für beide Standorte neue, mobile Notstromaggregate beschafft hat“, sagt der umweltpolitische Sprecher Daniel Renkonen.
Die mit Diesel oder Heizöl betriebenen Geräte könnten beim Versagen der Notstromversorgung zum Einsatz kommen, um den Reaktorkern umgehend weiter zu kühlen. „Damit kann im schlimmsten Störfall möglicherweise ein Super-Gau verhindert werden“, so Renkonen. Die EnBW habe somit die richtigen Sicherheits-Konsequenzen aus der Reaktorkatastrophe in Fukushima gezogen, sagt der Grünen-Politiker weiter.
Auch das baden-württembergische Umweltministerium wertet den Kauf der vier neuen Aggregate mit einer Leistung zwischen 330 kVA sowie 650 kVA je Gerät als „Sicherheitsverbesserung“, wie aus einer Antwort auf einen gemeinsamen Antrag von Grünen und SPD  hervorgeht. Sie seien für unvorhergesehene Notfallmaßnahmen vorgesehen, zitieren die Grünen das Ministerium.
Nach Informationen von Renkonen seien mobile Notstromsysteme vor dem Reaktorunglück in Japan nicht an allen Atomkraftwerken vorgehalten worden. Dies war von der Gesellschaft für Anlagen und Reaktorsicherheit (GRS) bei einem Sicherheitscheck aller 17 deutschen Meiler kritisiert worden.

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